In der Gemarkung von Mettenheim findet man noch ein intaktes Hohlwegsystem mit meterhohen Lösswänden. Die  „Rechen“ (steile Böschung) sind wertvolle Biotope für die Pflanzen-und Tierwelt.
Es gibt fünf unterschiedliche Hohlwege, die durch den Panoramaweg zu erreichen sind. Der gesamte Rundweg erstreckt sich über 8,3km. Spannend ist ein Spaziergang durch die Mettenheimer Hohlwege im ganzen Jahr, denn Flora und Fauna verändern sich je nach Jahreszeit. Doch besonders schön und beeindruckend ist ein Rundgang durch die Hohlwege im Frühling, wenn die Natur zu erwachen beginnt.
Die einzelnen Hohlen sind durch Hinweisschilder markiert.
Jede einzelne Hohl hat ihre Besonderheiten.
  
Die Hohlwege
Panoramaweg:        P     (5,0km)
Bechtheimer Hohl:   H 1  (0,8 km)
Hesslocher Hohl:     H 2 (0,8 km)
Mittelberger Hohl:    H 3  (0,6 km)
Kreuzhohl:               H 4  (0,7 km)
Sauhohl:                  H 5  (0,5 km)
 
 
Im Jahr 2002 begann der Heimatverein mit Führungen durch die Hohlwege. Oft wurden sie damals belächelt. Doch inzwischen haben wir es geschafft, dass die Menschen von Nah und Fern erkannt haben, wie außergewöhnlich schön unsere Hohlwege sind.
Klothilde Weißbach und Karin Loibl machten den Anfang mit einer Ausbildung zum anerkannten Hohlwegführer. Die Prüfung fand in Oppenheim im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum  statt. Nach drei Jahren folgten weitere fünf Mitglieder. Inzwischen bietet der Heimatverein unterschiedliche Hohlwegführungen an.  Mit und ohne Weinprobe am Wingert, mit einer Kirchenführung oder mit einem abschließenden Imbiss.
Die Vielfalt der Pflanzen in unseren Hohlwegen ist groß.

Aber viele Pflanzen sind vom Aussterben bedroht. Die Loki Schmidt kümmert sich um den Erhalt bedrohter Pflanzenarten und veröffentlicht dazu jedes Jahr eine bedrohte Pflanze.
Der Klatschmohn ist die „Blume des Jahres“ 2017. Mit der Wahl des Klatschmohns soll auf die Gefährdung und den Verlust von Ackerpflanzen aufmerksam gemacht werden. Ursprünglich lebten ca. 350 Pflanzenarten auf unseren Äckern. Moderne Technik und Spritzmittel sind dafür verantwortlich, dass die Ackerwildpflanzen vom Aussterben bedroht sind. Die Hauptblütezeit des Klatschmohns ist im Mai und Juni. Noch blüht der Klatschmohn an den Reschen unserer Hohlwege. Helfen Sie mit, dass es auch so bleibt.
Machen Sie mit uns einen Spaziergang durch die Mettenheimer Hohlwege.

Die Mettenheimer Hohlwege erstrecken sich insgesamt über  8,3 km.
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01 Dez 2019
17:00 Uhr
Adventsnachmittag mit Eva Jauch
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